Sep 20

Einfache Spielregeln, aber auch kompliziertes Spiel möglich

Das Roulette ist seit Jahrhunderten auch deshalb ein so beliebtes Casinospiel, weil es so einfach wie der Münzwurf gespielt werden kann. Man setzt einen beliebig hohen Betrag innerhalb der zulässigen Minimum/Maximum-Spanne auf Schwarz oder Rot oder eine andere Einfache Chance und bekommt im Gewinnfall den doppelten Betrag zurück oder der Einsatz ist verloren. Die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit für Gewinn oder Verlust ist bei etwa 1:1

Roulette lässt sich aber auch viel komplizierter spielen. Man kann z.B. 100 auf Rot setzen und sich mit drei 5er Einsätzen zusätzlich auf drei einzelnen schwarzen Zahlen gegen den Minussatz „versichern“. Oder man setzt Zahlenkombinationen, die sich aus Kesselsektoren zusammen setzen können oder beliebige andere Kombinationen, in denen bis zu 35 verschiedene Zahlen enthalten sein könnten. Die Gewichtung der einzelnen Zahlen oder anderen Chancen kann durch unterschiedliche Satzhöhen so komplex gestaltet werden, dass dabei unzählige verschiedene Kombinationen möglich sind.

Sep 20

Das Casino lässt sich nicht so einfach austricksen

Der einfachste Trick ist das Klauen von Jetons am Spieltisch. Dieser Tipp ist natürlich nicht ernst gemeint, weil es sich um strafbares Verhalten handelt. Durch das Klauen und Verschieben von Spielchips konnten sich damals einige sehr geschickte Langfinger durchaus regelmäßige „Gewinne“ beim Roulette erwirtschaften. Heutzutage sind die Spieltische von Kameras überwacht, so dass Jetondiebe besser zu identifizieren sind. Die anschließende Zugangssperre gilt dann meistens auch für viele andere Casinos im gleichen Land oder sogar international.

Besonders trickreich sind Kesselgucker, die durch Messungen und Berechnungen aus dem Glücksspiel ein Geschicklichkeitsspiel machen. In der Vergangenheit gab es einige sehr erfolgreiche Kesselgucker, die Millionengewinne beim Roulette erzielten. Die Roulettekessel von Cammegh, Huxley und anderen Herstellern sind inzwischen so präzise und unberechenbar geworden, dass sich die Kesselsektoren nicht mehr so einfach voraus berechnen lassen, wie es damals noch möglich war. Außerdem darf heutzutage meistens nur noch kurz nach Kugelabwurf gesetzt werden, so dass ausreichend Messdaten fehlen. Diese physikalisch orientierte Spielweise ist in den Casinos untersagt und kann ebenfalls zur Sperre führen.

Im Bereich des Systemspiels auf mathematischer Basis ließen sich bisher keine Tricks nachweisen, mit denen sich dauerhafte Gewinne erzielen ließen. Im Systemverkaufbereich ist immer wieder von „unverlierbaren“ oder 100%ig sicheren Tricks zu hören. Schaut man genauer hin, handelt es sich meistens um einfach aufgebaute starre Satzmechanismen in Kombination mit der Martingale-Progression. Bei dieser Progression wird der Spieleinsatz nach dem Verlustsatz jeweils immer weiter verdoppelt. Das funktioniert sehr gut in kurzen Stichproben, ist aber verhängnisvoll bei langen Spielstrecken, weil dann immer auch die langen Minusserien mit dabei sind.

 

Sep 20

Flexibles Spiel durch Einsatzprogression und Chancendegression möglich

Die Höhe der möglich Gewinnauszahlung lässt sich einerseits durch den Spieleinsatz beeinflussen (Satzhöhe durch Minimum und Maximum begrenzt), aber auch durch die gesetzte Chance. Setzt man z.B. einen 100er Jeton auf die Chance Schwarz oder Rot, bekommt man im Gewinnfall den gleichen Betrag zusätzlich ausbezahlt. Risikiert man den gleichen Einsatz auf einer einzigen Zahl und genau diese Zahl wird vom Croupier geworfen, bekommt man die 36fache Auszahlung (inclusive Einsatz). Der Gewinn entspricht also dem 35fachen Einsatz. In den traditionellen Spielbanken muss davon üblicherweise ein Stück für die Angestellten abgezogen werden, so dass die effektive Gewinnauszahlung beim Treffer auf der einzelnen Zahl dem 34fachen Einsatz entspricht.

Als Chancen-Degression bezeichnet man die Einkreisung einer einzelnen Zahl oder weniger Zahlen innerhalb einer hohen Chance. Im ersten Schritt wird nur die Einfache Chance gesetzt, innerhalb der diese Zahl mit enthalten ist. Dann wird auf die Drittelchance gewechselt (Dutzend oder Kolonne), danach auf die 6er-Transversale, Carré, 3er Transversale, Cheval und zuletzt wird nur noch die einzelne Zahl bespielt. Durch diese Spielweise kann der Spieleinsatz immer gleich hoch bleiben, aber die Gewinnauszahlung wird trotzdem von Satzstufe zu Satzstufe immer höher, sobald zwischenzeitlich der Treffer erzielt wird.

 

Sep 20

Roulette Fachbegriffe

Es gibt viele Bücher und unzählige Systemschriften über das Roulettespiel. Lange Zeit gab es auch Zeitschriften, wie z.B. die Rollenden Kugel, das Casino Journal und das Roulette Magazin. Im Roulette Lexikon von Kurt von Haller sind hunderte Fachbegriffe von Abbruch (von Serien) bis zum Zweidrittel-Gesetz zu finden. Andere Begriffe, wie z.B. d’Alembert-Progression, Alyett-Figuren, authentische Permanenz, Binomialverteilung (zur Wahrscheinlichkeitsberechnung der Chancenverteilung), Ecart, Fibonacci, Figurenspiel, Fiktivspiel, Guettingsystem, Kesselfehler, Martingale-Progression, Poisson-Verteilung, Standardabweichung usw. verdeutlichen, dass es bereits viele wissenschaftliche Analysen gab, an denen auch Physiker und Mathematiker beteiligt waren. Das Spiel eignet sich wegen seiner nahezu unendlich vielen Kombinationsmöglichkeiten von 1:1 Chancen bis 1:37 Chancen am besten zur praktischen Anwendung von Spieltheorien und der spielerischen Auseinandersetzung mit dem Zufall.

Sep 20

Rouletteversionen

Die bekanntesten Varianten des Glücksspiels mit der rollenden Kugel sind American Roulette und Französisches Roulette. In den Onlinecasinos gibt es inzwischen noch viele andere Roulettearten, wie z.B.  European, Racetrack, Supreme, Videoroulette, 3d Version, Slingshot, Live Dealer Roulette usw.

Sep 20

Willkommen

Hier entsteht das Roulette Journal Blog für Roulettespieler. Die ersten Artikel folgen in Kürze.

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